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Artikel Tagged ‘Vergütung’

Arbeitsrecht: Umkleidezeiten im Krankenhaus sind Arbeitszeit

26. März 2013 Keine Kommentare

Umkleidezeiten und durch das Umkleiden veranlasste innerbetriebliche Wegezeiten sind vergütungspflichtige Arbeitszeit, wenn der Arbeitgeber das Tragen einer bestimmten Kleidung vorschreibt und das Umkleiden im Betrieb erfolgen muss. Zwischen einer Krankenschwester und ihrem Arbeitgeber war streitig, ob Umkleide- und innerbetriebliche Wegezeiten „Arbeit“ im Sinne des Arbeitszeitgesetzes sind. Mehr…

Vertragsrecht: Fußball-Club muss abgelösten Spielerberater nicht bezahlen

28. Januar 2013 Keine Kommentare

Spricht ein Sportverein, der mit einem Spieler über eine Vertragsverlängerung verhandeln möchte, auf dessen Wunsch eine dritte Person an, die den Spieler bereits in der Vergangenheit bei Vertragsverhandlungen beraten hatte, so folgt allein daraus nicht zwingend die Begründung eines Maklervertrags zwischen dem Verein und dieser Person. Die Vereinbarung einer Vergütung eines Spielerberaters nach Abschluss des (Verlängerungs-)Vertrages mit dem Spieler kann als nachträglicher Abschluss eines Maklervertrages oder als vermittlungsunabhängiges Provisionsversprechen zu verstehen sein. Mehr…

Berufsrecht: Keine Erstberatung “für lau” beim Anwalt

18. Januar 2013 Keine Kommentare

Herr Rechtsanwalt, wie ist das eigentlich … So ähnlich fangen manche potentielle Mandanten am Telefon oder in der Kanzlei ein Gespräch an – in der Hoffnung auf eine kostenlose Einstiegsberatung, um sich zu entscheiden, ob sie in dieser Sache Geld in die Hand nehmen möchten. Doch das muss sich der Berufsstand nicht antun, entschied das AG Wiesbaden. Beratung ist Beratung und per se kostenpflichtig. Mehr…

Arbeitsrecht: Zum Anspruch auf Herausgabe von Vergütung bei Verletzung des Wettbewerbsverbots

13. Dezember 2012 Keine Kommentare

Zwar kann ein Arbeitgeber nach § 61 Abs. 1 HGB bei Verletzung gegen das auch während der Freistellung von der Arbeitspflicht bestehende Wettbewerbsverbot Schadensersatz fordern bzw. stattdessen verlangen, dass der Arbeitnehmer die für eigene Rechnung gemachten Geschäfte als für Rechnung des Arbeitgebers eingegangen gelten lässt und die aus Geschäften für fremde Rechnung bezogene Vergütung herausgibt. Doch nicht jedes eingegangene Arbeitsverhältnis stellt zwangsläufig ein solches Geschäft dar. Mehr…

Arbeitsrecht: Auslegung des Merkmals „Aufstieg – ohne“ für den Strukturausgleich der Länder

15. November 2012 Keine Kommentare

Die neue Entgeltstruktur des TV-L hat für aus dem BAT übergeleitete Angestellte teilweise Einbußen bei der individuellen Entgeltentwicklung im Vergleich zu der Vergütungserwartung bei Fortbestand des BAT zur Folge. Zur Abmilderung dieser sog. Exspektanzverluste haben die Tarifvertragsparteien einen Strukturausgleich vereinbart. Mehr…

Arbeitsrecht / Wettbewerbsrecht: Anspruch auf Herausgabe von Vergütung bei Verletzung des Wettbewerbsverbots

14. November 2012 Keine Kommentare

Nach § 61 Abs. 1 HGB kann der Arbeitgeber bei einer Verletzung des Wettbewerbsverbots Schadensersatz fordern; er kann statt dessen auch verlangen, dass der Arbeitnehmer die für eigene Rechnung gemachten Geschäfte als für Rechnung des Arbeitgebers eingegangen gelten lässt und die aus Geschäften für fremde Rechnung bezogene Vergütung herausgibt. Mehr…

Arbeitsrecht: “Arbeitszeitbetrug” rechtfertigt nicht ohne Weiteres eine verhaltensbedingte Kündigung

3. September 2012 Keine Kommentare

Nicht jede Falschangabe in der elektronischen Zeiterfassung rechtfertigt eine ordentliche Kündigung i.S.d. § 1 KSchG. Eine Kündigung scheidet jedenfalls dann aus, wenn der Arbeitnehmer zur Ableistung von Überstunden verpflichtet ist und das vereinbarte Kontingent nicht ausgeschöpft wird, dem Arbeitgeber also kein Schaden entstanden ist. Mehr…

Arbeitsrecht: Equal-Pay-Klagen – Arbeitgeber können Vortrag zur Vergütung beim Entleiher nicht mit Nichtwissen bestreiten

30. August 2012 Keine Kommentare

Macht ein Arbeitnehmer, in dessen Arbeitsvertrag auf die CGZP-Tarifverträge Bezug genommen worden war, Ansprüche auf “Equal pay” geltend, kann der Arbeitgeber dessen Vorbringen zu den Arbeitsbedingungen vergleichbarer Arbeitnehmer des Entleihers nicht zulässig mit Nichtwissen bestreiten. Zeitarbeitsfirmen trifft insoweit eine Erkundigungspflicht, da die fraglichen Informationen gem. § 12 Abs. 1 Satz 3 AÜG bereits in den Verträgen zwischen ihnen und den Entleihern enthalten sein müssen. Mehr…

Berufsrecht: Zum Anwaltshonorar – Bei Rahmengebühren darf der Anwalt bis zu 20 % draufschlagen

29. August 2012 Keine Kommentare

Der Bundesgerichtshof erweitert den Spielraum des Anwalts bei der Bemessung von Rahmengebühren. Dazu gehört etwa die Geschäftsgebühr im Sinne der RVG VV Nr. 2300. Die Gerichte müssen dem Anwalt danach in Fällen durchschnittlicher Schwierigkeit einen Toleranzbereich belassen. In dem entschiedenen Fall hatte ein Anwalt für seinen Mandanten rund 7000 Euro Unfallschaden und außergerichtliche Anwaltskosten in Höhe von 759,22 Euro geltend gemacht, wobei er bei den Anwaltskosten eine 1,5-Gebühr nach Nr. 2300 RVG VV berechnet hat. Das gab erst Mal Probleme. Mehr…

Arbeitsrecht: Für den Nachweis von Überstunden gelten die gleichen Grundsätze wie für die reguläre Arbeitszeit

24. August 2012 Keine Kommentare

Die in allgemeinen Geschäftsbedingungen des Arbeitgebers enthaltene Klausel, Überstunden seien mit der Bruttomonatsvergütung abgegolten, ist gem. § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB intransparent und unwirksam, wenn sich aus dem Arbeitsvertrag der Umfang der zu leistenden Arbeitszeit nicht ergibt. Für die Darlegung und den Beweis der Leistung von Überstunden gelten dieselben Grundsätze wie für die Behauptung des Arbeitnehmers, die geschuldete (Normal-)Arbeit verrichtet zu haben. Mehr…