Das Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) tritt heute in Kraft (= 1. Reformphase). Ziel ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Sanierung insolventer Unternehmen. Sanierungen sollen einfacher, effektiver und schneller möglich werden. Mehr…
KategorienInsolvenzrecht / Sanierungsrecht Tags: ESUG, geschäftsführer, Gläubigerausschuss, Gläubigerautonomie, insolventes Unternehmen, insolvenz, insolvenzrecht, insolvenzverwalter, rechtsanwalt, rechtsanwalt paderborn, Reformphase, Reformvorhaben, sanierung, Schutzschirm-Verfahren, Unternehmenssanierung, Vollstreckungsmaßnahme
Die Insolvenzordnung (§§ 129 ff InsO) gibt dem Insolvenzverwalter eine Reihe von Möglichkeiten an die Hand, Rechtsgeschäfte anzufechten, die der Insolvenzschuldner zeitlich vor der Insolvenzanordnung vorgenommen hat. Hiervon werden nach einem neueren BGH-Urteil auch vertraglich reguläre Leistungen an den Geschäftsführer erfasst, sofern die Insolvenz zum Leistungszeitpunkt absehbar war. Mehr…
KategorienInsolvenzrecht / Sanierungsrecht Tags: anfechtung, geschäftsführer, Gläubiger, insolvenz, INsolvenzmasse, Insolvenzschuldner, insolvenzverwalter, Lebensversicherung, Prämienzahlung, rechtsanwalt, rechtsanwalt paderborn, Schuldner, wirtschaftliche Krise
Wird eine auf „Vorrat“ gegründete GmbH aktiviert oder ein „leerer“ GmbH-Mantel wieder mit Leben gefüllt, handelt es sich nach BGH-Rechtsprechung um eine wirtschaftliche Neugründung. Das wirkt sich auch auf die Haftung und die notwendigen Formalien beim Registergericht aus. Was gilt, wenn die Neugründung nicht ordnungsgemäß offengelegt wird? Mehr…
KategorienGesellschaftsrecht Tags: Deckungslücke, gesellschafter, Gesellschafterin, Gesellschaftsvermögen, gmbh, Haftungsfragen, insolvenz, insolvenzverwalter, Neugründung, Offenlegungsverstoß, rechtsanwalt, rechtsanwalt paderborn, Registergericht, stammkapital, Unterbilanzhaftung, Verbindlichkeiten, wirtschaftliche Neugründung
Das Unternehmen „Schlecker“ hat Insolvenz beantragt. In solchen Fällen stellen sich Arbeitnehmern viele Fragen: Welche Konsequenzen hat die Insolvenz für bestehende Arbeitsverhältnisse? Dürfen Kündigungen ausgesprochen werden? Was passiert mit den Vergütungsansprüchen? Mehr…
KategorienArbeitsrecht, Insolvenzrecht / Sanierungsrecht Tags: arbeitgeber, arbeitnehmer, arbeitsverhältnis, Arbeitsverhältnisse, BEtriebsgeheimnis, Freistellung, insolvenz, insolvenzverwalter, kündigung, rechtsanwalt, rechtsanwalt paderborn, urlaubsanspruch, Vergütungsanspruch, Weiterbeschäftigung
Weist das Arbeitsgericht den klagenden Arbeitnehmer gemäß dem Wortlaut des § 6 Satz 1 KSchG darauf hin, dass er sich im Verfahren über seine rechtzeitig erhobene Kündigungsschutzklage bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz zur Begründung der Unwirksamkeit der Kündigung auch auf innerhalb der Klagefrist nicht geltend gemachte Gründe berufen kann, so hat es seiner Pflicht aus § 6 Satz 2 KSchG genügt. Beruft sich der Arbeitnehmer trotz eines solchen Hinweises erst später auf weitere Unwirksamkeitsgründe, können diese im Rechtsmittelverfahren grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt werden. Mehr…
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Dumm gelaufen: In einem Aufhebungsvertrag vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen Zahlung einer Abfindung. Die Abfindung wird dann aber nicht bezahlt, weil der Arbeitgeber mittlerweile Insolvenz beantragt hat. Konsequenzen? Mehr…
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Schließen Arbeitnehmer vor einem Betriebsübergang einen dreiseitigen Vertrag, mit dem sie vom Betriebsveräußerer zu einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (B & Q) wechseln, so ist diese Vereinbarung wirksam, wenn sie auf das endgültige Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Betrieb gerichtet ist. Die Aufhebung des Arbeitsverhältnisses mit dem Betriebsveräußerer verstößt jedoch gegen zwingendes Recht, wenn dadurch bei gleichzeitigem Erhalt des Arbeitsplatzes die Beseitigung der Kontinuität des Arbeitsverhältnisses bezweckt wird. Davon ist auszugehen, wenn die Betriebserwerberin den Arbeitnehmern schon neue Arbeitsverhältnisse verbindlich in Aussicht gestellt hat. Mehr…
KategorienArbeitsrecht Tags: arbeitgeber, arbeitnehmer, arbeitsverhältnis, B&Q, Beschäftigungsgesellschaft, betriebsübergang, Betriebsveräußerer, Betriebsversammlung, insolvenz, insolvenzverwalter, kündigungsfrist, Losverfahren, Qualifizierungsgesellschaft, rechtsanwalt, rechtsanwalt paderborn, Vereinbarung
Die organisatorische Eingliederung einer Organgesellschaft endet, wenn die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis zwar nicht in vollem Umfang auf den vorläufigen Insolvenzverwalter übertragen wird (§ 22 Abs. 1 InsO), aber faktisch für den gesamten noch verbleibenden operativen Geschäftsbereich übergeht. Hierbei ist anders als für die insolvenzrechtliche Abgrenzung zwischen Insolvenz- und Masseverbindlichkeiten, nicht allein auf die Abgrenzung starker/schwacher Insolvenzverwalter abzustellen. Mehr…
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Werden fortlaufend Forderungen in unterschiedlicher Höhe im Rahmen von laufenden Geschäftsbeziehungen im unternehmerischen Verkehr mittels Lastschrift im Einzugsermächtigungsverfahren eingezogen, so kommt eine konkludente Genehmigung einer Lastschriftbuchung in Betracht. Dies gilt insbes. dann, wenn sie sich innerhalb einer Schwankungsbreite von bereits zuvor genehmigten Lastschriftbuchungen bewegt oder diese nicht wesentlich über- oder unterschreitet. Mehr…
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Ein Vertrag, wonach das Arbeitsverhältnis gegen Zahlung einer Abfindung aufgehoben werden soll, ist zwar ein gegenseitiger Vertrag, von dem der Arbeitnehmer grds. gem. § 323 Abs.1 BGB zurücktreten kann, wenn der Arbeitgeber die Abfindung nicht zahlt. Voraussetzung hierfür ist aber u.a., dass die Forderung durchsetzbar ist. Hieran fehlt es, wenn der Arbeitgeber wegen Insolvenz nicht leisten muss oder darf. Mehr…