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Artikel Tagged ‘agb’

Wirtschaftsrecht: Facebook unterliegt Verbraucherzentrale in Wettbewerbsprozess

11. April 2012 Keine Kommentare

Das LG Berlin hat Facebook die Versendung von Freundschaftsanfragen ohne Einwilligung des kontaktierten Verbrauchers untersagt. Darüber hinaus muss Facebook es unterlassen, einen unzureichenden Hinweis auf Datenimport bei der Registrierung sowie verschiedene Vertragsklauseln zu verwenden. Mehr…

Mietrecht: Zur Auslegung eines befristeten Kündigungsverzichts in einem Wohnraummietvertrag

27. März 2012 Keine Kommentare

Ein beiderseitiger, zeitlich begrenzter Kündigungsausschluss in einem Formularmietvertrag über Wohnraum zu Lasten des Mieters ist grundsätzlich zulässig und kann auch in AGB eines Staffelmietvertrages vereinbart werden. Eine Klausel, die für die Zeit nach Ablauf von drei Jahren ausdrücklich die Kündigung “mit gesetzlicher Frist” – also die ordentliche Kündigung – zulässt, ist nicht mehrdeutig. Mehr…

Arbeitsrecht: Anspruch auf Weihnachtsgratifikation bei gekündigtem Arbeitsverhältnis

23. Februar 2012 Keine Kommentare

Der Anspruch auf eine Weihnachtsgratifikation kann vom ungekündigten Bestehen des Arbeitsverhältnisses zum Auszahlungszeitpunkt abhängig gemacht werden. Es kommt nicht darauf an, wer das Arbeitsverhältnis gekündigt hat. Eine entsprechende Bestimmung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen hält einer Inhaltskontrolle nach § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB stand. Voraussetzung ist, dass nicht die Vergütung von Arbeitsleistungen bezweckt ist. Mehr…

Wirtschaftsrecht: Zur Haftung bei missbräuchlicher Abhebung von Bargeld an Geldautomaten

8. Dezember 2011 Keine Kommentare

Der BGH hat die Grundsätze für eine Haftung des Karteninhabers bei missbräuchlichen Abhebungen von Bargeld an Geldautomaten mit Karte und Geheimzahl fortentwickelt. Zudem hat er über die Auslegung von Klauseln in AGB entschieden, die diese Haftung regeln. Mehr…

Vertragsrecht: Unwirksame AGB-Klausel über Lieferfrist

28. Oktober 2011 Keine Kommentare

Eine AGB-Klausel, mit der eine Lieferzeit mit dem Zusatz „in der Regel“ versprochen wird, ist unwirksam.

Quelle: betriebs-berater.de; OLG Frankfurt, Beschluss vom 27.07.2011, 6 W 55/11

Mitgeteilt von Rechtsanwalt Martin J. Warm, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Steuerrecht, Anwalt für Mittelstand und Wirtschaft, Paderborn, www.warm-wirtschaftsrecht.de

Vertragsrecht: AGB-Kontrolle und Auslegung einer Willenserklärung

26. Oktober 2011 Keine Kommentare

Eine auf Verurteilung zur Abgabe einer Willenserklärung gerichtete Klage (§ 894Satz 1ZPO) ist häufig dahin auszulegen, dass mit Rechtskraft des Urteils die Abgabe der Annahmeerklärung und damit der Vertragsschluss erwirkt werden soll. Mehr…

Vertragsrecht: AGB-Kontrolle und Auslegung einer Willenserklärung

17. Oktober 2011 Keine Kommentare

Eine auf Verurteilung zur Abgabe einer Willenserklärung gerichtete Klage (§ 894Satz 1ZPO) ist häufig dahin auszulegen, dass mit Rechtskraft des Urteils die Abgabe der Annahmeerklärung und damit der Vertragsschluss erwirkt werden soll. Mehr…

Vertragsrecht: Rücktritt vom Gebrauchtwagenkauf-Vertragsformulare aus dem Internet = AGB

31. August 2011 Keine Kommentare

Bei Verwendung von Vertragsformularen aus dem Internet ist Vorsicht angebracht. Insbesondere uneingeschränkte Gewährleistungsausschlüsse in Internetformularen sind unwirksam. Mehr…

Vertragsrecht: Zur Unwirksamkeit von Klauseln in Internetformularen zum Gebrauchtwagenverkauf (hier: Gewährleistungsausschluss)

5. August 2011 Keine Kommentare

Für aus dem Internet heruntergeladene von Privatleuten verwendete AGB gelten die strengen Wirksamkeitsvoraussetzungen gem. § 309 Nr. 7 a und b BGB. Danach muss ein wirksamer Gewährleistungsausschluss eine Einschränkung für grob fahrlässige oder vorsätzliche Pflichtverletzungen sowie hinsichtlich Körperschäden enthalten. Mehr…

Vertragsrecht: Unwirksame AGB eines großen Internetkaufhauses

2. August 2011 Keine Kommentare

Eine Regelung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Internetkaufhauses, wonach jeder Händler dem Kaufhaus die „weltweite und gebührenfreie Lizenz zur Verwendung aller eingetragenen Markenzeichen, Handelsnamen und der Namen und Darstellungen aller im Material auftretenden Personen” gewährt, ist überraschend und daher nach §§ 305c Abs. 1, 307 BGB unwirksam.

Quelle: Betriebs-Berater; LG Nürnberg, Urteil vom 04.02.2011, 4 HK O 9301/10; PM LG Nürnberg-Fürth vom 14.07.2011

Mitgeteilt von  Rechtsanwalt Martin J. Warm, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Steuerrecht, Anwalt für Mittelstand und Wirtschaft, Paderborn, www.warm-wirtschaftsrecht.de