Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt (Bewerbungsverfahrensanspruch). Der Bewerbungsverfahrensanspruch besteht allerdings nur solange, wie die Stelle noch nicht besetzt ist. Mehr…
Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten einer Kur des Arbeitnehmers, kommt nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 11. März 2010 VI R 7/08 eine Aufteilung in Arbeitslohn und eine nicht der Lohnsteuer unterliegende Zuwendung im betrieblichen Eigeninteresse nicht in Betracht. Eine Kur könne nur einheitlich beurteilt und nicht in betriebsfunktionale Bestandteile und Elemente mit Vorteilscharakter unterteilt werden. Mehr…
KategorienArbeitsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht, Steuerrecht, Unternehmensrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht Tags: arbeitslose, betriebliches eigeninteresse, eigenbetriebliches interesse, geldwerte vorteile, geldwerter vorteil, kur, kurkosten, lohnsteuer, regenerierungskur, vorteilsgewährung
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich für schärfere Haftungsregeln für Manager im Finanzsektor ausgesprochen “Wir werden die Verjährungsfristen verlängern”, sagte sie am Mittwochabend in Berlin. “Es gibt in unserem Aktienrecht Sonderregeln, die dazu führen, dass Ansprüche gegen Vorstände nach fünf Jahren verjähren.” Dies gelte selbst dann, Mehr…
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Jedes Jahr zum Jahresende verschenken Handel, Handwerker und Unternehmen mehrere Millionen Euro. Oftmals einfach nur deshalb, weil Gläubiger schlichtweg vergessen, die Forderung richtig geltend zu machen und Verjährung eingetreten ist. Die Verjährung führt zwar nicht zum Untergang Ihres Anspruchs, der Schuldner erhält lediglich ein (dauerndes) Leistungsverweigerungsrecht, was von ihm aber auch geltend gemacht werden muss. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre (§ 195 BGB). Mehr…
KategorienArbeitsrecht, EDV-/IT-Vertragsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Insolvenzrecht / Sanierungsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht, Steuerrecht, Steuerstrafrecht, Unternehmensrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht Tags: fristwahrung, klage, mahnbescheid, verjährung, verjährungsbeginn, verjährungsfrist, Vertragsrecht
Das Bundesarbeitsgericht hatte bei einer Lehrerin über die Auswirkung der Erhöhung des wöchentlichen Pflichtunterrichts in Zusammenhang mit einer getroffenen Altersteilzeitvereinbarung zu entscheiden. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 AltTzG setzt ein Altersteilzeitarbeitsverhältnis zwingend voraus, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitszeit auf die Hälfte der bisherigen wöchentlichen Arbeitszeit vermindert. Richtet sich die Dauer der bisherigen Arbeitszeit nach der tariflichen Arbeitszeit eines Vollbeschäftigten, ist die bei Abschluss des Altersteilzeitarbeitsvertrags geltende Stundenzahl für die gesamte Dauer der Altersteilzeit maßgebend. Mehr…
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Ein im Geltungsbereich der Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbands (AVR) beschäftigter Arbeitnehmer hat in der Regel keinen Anspruch auf kinderbezogenen Ortszuschlag, wenn sein Ehepartner bei einem kommunalen Arbeitgeber beschäftigt ist und dessen Arbeitsverhältnis zum 1. Oktober 2005 vom Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) übergeleitet wurde. Mehr…
KategorienArbeitsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht Tags: anwalt, anwalt paderborn, arbeitgeber, arbeitnehmer, Arbeitsrecht, avr caritas, Besitzstandszulage, caritasverband, Konkurrenzregelungen, ortszuschlag, rechtsanwalt
Gemeinnützigkeitsrecht: Formbedürftigkeit eines Vertrages über die Zuwendung von Stiftungsgeldern Der Xa-Zivilsenat hat am 07.10.2009 über die Frage entschieden, ob zur Gültigkeit eines Vertrags, mit dem eine Stiftung die Zuwendung von Stiftungsleistungen verspricht, eine notarielle Beurkundung dieses Versprechens erforderlich ist. Mehr…
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Am Ende des Arbeitsverhältnisses hat jeder Arbeitnehmer grundsätzlich Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Diese Aussage stimmt nur bedingt. Denn auch „zwischendurch“ kann es Anlässe geben, die den Arbeitnehmer berechtigen, eine Beurteilung des Chefs einzufordern. Ein Anspruch auf ein sog. Zwischenzeugnis besteht während des Arbeitsverhältnisses, wenn der Arbeitnehmer hieran ein berechtigtes Interesse hat. Mehr…
KategorienArbeitsrecht, Insolvenzrecht / Sanierungsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht, Unternehmensrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht Tags: Altersteilzeit, anwalt, anwalt paderborn, arbeitnehmer, arbeitsverhältnis, arbeitszeugnis, Betriebsnachfolge, Betriebsrat, betriebsübergang, Bewerbung, drohende Insolvenz, Elternzeit, Fortbildungsmaßnahme, Freistellung, Freistellungsphase, Kündigung Unterbrechung der Beschäftigung, Personalabbau, rechtsanwalt, Übernahme, Versetzung, Wechsel des Vorgesetzten, Wehrdienst, zeugnis, zwischenzeugnis
Vereinsrecht: Bundesrat billigt Vereinsrechtsreformen Der Bundesrat hat am 18.09.2009 den Weg für Verbesserungen im Vereinsrecht freigemacht. Ab jetzt gibt es eine Haftungsbegrenzung für ehrenamtlich tätige Vereinsvorstände und elektronische Anmeldungen zum Vereinsregister werden möglich. Wesentliche Säulen der Reform sind die Einführung von Haftungsbegrenzung für Vereins- und Stiftungsvorstände und die elektronischen Anmeldungen zum Vereinsregister. Zu den Vorhaben im Einzelnen: Mehr…
Nach § 14 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 TzBfG ist die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrags ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig. Nach § 14 Abs. 2 Satz 3, § 22 Abs. 1 TzBfG kann die Höchstdauer der Befristung durch Tarifvertrag abweichend von Satz 1 festgelegt werden. In kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen kann von der Höchstbefristungsdauer nicht zuungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden. Dies hat der Siebte Senat des Bundesarbeitsgerichts entschieden. Der Kläger ist bei der beklagten Arbeitgeberin, einer Organisation der Evangelischen Kirche, als Mitarbeiter im Verwaltungsdienst beschäftigt. Die Parteien schlossen im Februar 2004 einen für zwei Jahre sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrag, an den sich unmittelbar ein weiterer befristeter Arbeitsvertrag für die Zeit vom 1. März 2006 bis zum 31. Dezember 2006 anschloss. Nach einer von der bei der Beklagten gebildeten Arbeitsrechtlichen Kommission verabschiedeten Arbeitsrechtsregelung ist die Befristung eines Arbeitsvertrags nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG bis zur Dauer von drei Jahren möglich. Die Klage, mit der der Mitarbeiter die Unwirksamkeit der letzten Befristung geltend gemacht hat, war in allen Instanzen erfolgreich. Die von der Arbeitsrechtlichen Kommission der Beklagten beschlossene Regelung ist kein Tarifvertrag iSd. § 14 Abs. 2 Satz 3 TzBfG. Das durch Art. 140 GG iVm. Art. 137 Abs. 3 WRV den Kirchen garantierte Selbstordnungs- und Selbstbestimmungsrecht gebietet es nicht, ihnen wie Tarifvertragsparteien zu ermöglichen, in ihren Arbeitsrechtsregelungen von den Vorgaben in § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG zuungunsten des Arbeitnehmers abzuweichen. Die sachgrundlose Befristung im dritten Beschäftigungsjahr des Arbeitnehmers war deshalb nicht statthaft. (Quelle: BAG, Urteil vom 25. März 2009 – 7 AZR 710/07; Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 21. Juni 2007 – 10 Sa 225/07) Mitgeteilt von: Rechtsanwalt Martin J. Warm, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Steuerrecht, Anwalt für Mittelstand und Wirtschaft, Paderborn, www.rechtsanwalt-in-paderborn.de; www.warm-wirtschaftsrecht.de; www.paderborn-arbeitsrecht.de
KategorienArbeitsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht Tags: anwalt, arbeitgeber, Arbeitsrecht, arbeitsvertrag, befristeter arbeitsvertrag, befristung, evangelische kirche, höchstbefristung, kirchenarbeitsrecht, rechtsanwalt, tarifvertrag