Ist die tatsächliche Geschäftsführung einer gemeinnützigen GmbH nicht während des gesamten Besteuerungszeitraums auf die ausschließliche und unmittelbare Erfüllung der steuerbegünstigten Zwecke gerichtet, führt dies grundsätzlich nur zu einer Versagung der Steuerbefreiung für diesen Besteuerungszeitraum. Mehr…
KategorienGemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Steuerrecht Tags: Aberkennung, AO, Besteuerungszeitraum, Gemeinnützigkeit, gemeinützige GmbH, Geschäftsführung, Körperschaft, steuerbegünstigte Zwecke, steuerpflichtiger Gesellschafter, verdeckte Ausschüttung, Versagung der Steuerbefreiung
Gemäß Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt (Bewerbungsverfahrensanspruch). Der Bewerbungsverfahrensanspruch besteht allerdings nur solange, wie die Stelle noch nicht besetzt ist. Mehr…
Der Arbeitgeber kann die private Nutzung des Handys während der Arbeitszeit verbieten, ohne dass es der Zustimmung des Betriebsrates bedarf.
Die Arbeitgeberin betreibt ein Altenpflegeheim mit ca. 100 Mitarbeitern. Die Nutzung des privaten Handys Mehr…
KategorienArbeitsrecht, EDV-/IT-Vertragsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Unternehmensrecht Tags: abmahnung, altenpflegeheim, arbeitsverhalten, arbeitszeit, Betriebsrat, dienstanweisung, handy, handyverbot, kündigung, leitungsmacht, mitbestimmung, organisationsmacht
Das Bundesarbeitsgericht hat heute entschieden, dass ein Arzt keinen Anspruch darauf hat, nach Ableistung eines Bereitschaftsdienstes zunächst unbezahlte Ruhezeit und anschließend bezahlten Freizeitausgleich gewährt zu bekommen. Mehr…
Der 12. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat in einer aktuellen Entscheidung vom 08.01.2010 eine gegen einen Profifußballer aus dem Ruhrgebiet gerichtete Schadensersatzklage abgewiesen.
Die klagende Firma hatte mit dem Profifußballer einen befristeten Beratervertrag abgeschlossen, wonach er sich ausschließlich von dieser Firma beraten und unterstützen lassen sollte. Diesen Beratervertrag kündigte der Fußballer und verlängerte unter Inanspruchnahme von fremden Beratungsleistungen Mehr…
KategorienArbeitsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Unternehmensrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht, Zivilrecht Tags: arbeitnehmer, beratervertrag, beratungsleistung, exklusivitätsvereinbarung, exklusivitätsvertrag, exklusivvereinbarung, exklusivvertrag, fussballer, fussballspieler, profifussballer, schadensersatz, spielervertrag
Jedes Jahr zum Jahresende verschenken Handel, Handwerker und Unternehmen mehrere Millionen Euro. Oftmals einfach nur deshalb, weil Gläubiger schlichtweg vergessen, die Forderung richtig geltend zu machen und Verjährung eingetreten ist. Die Verjährung führt zwar nicht zum Untergang Ihres Anspruchs, der Schuldner erhält lediglich ein (dauerndes) Leistungsverweigerungsrecht, was von ihm aber auch geltend gemacht werden muss. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre (§ 195 BGB). Mehr…
KategorienArbeitsrecht, EDV-/IT-Vertragsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Gesellschaftsrecht, Handelsrecht, Insolvenzrecht / Sanierungsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht, Steuerrecht, Steuerstrafrecht, Unternehmensrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht Tags: fristwahrung, klage, mahnbescheid, verjährung, verjährungsbeginn, verjährungsfrist, Vertragsrecht
Ein im Geltungsbereich der Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbands (AVR) beschäftigter Arbeitnehmer hat in der Regel keinen Anspruch auf kinderbezogenen Ortszuschlag, wenn sein Ehepartner bei einem kommunalen Arbeitgeber beschäftigt ist und dessen Arbeitsverhältnis zum 1. Oktober 2005 vom Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) übergeleitet wurde. Mehr…
KategorienArbeitsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht Tags: anwalt, anwalt paderborn, arbeitgeber, arbeitnehmer, Arbeitsrecht, avr caritas, Besitzstandszulage, caritasverband, Konkurrenzregelungen, ortszuschlag, rechtsanwalt
Vereinsrecht: Bundesrat billigt Vereinsrechtsreformen Der Bundesrat hat am 18.09.2009 den Weg für Verbesserungen im Vereinsrecht freigemacht. Ab jetzt gibt es eine Haftungsbegrenzung für ehrenamtlich tätige Vereinsvorstände und elektronische Anmeldungen zum Vereinsregister werden möglich. Wesentliche Säulen der Reform sind die Einführung von Haftungsbegrenzung für Vereins- und Stiftungsvorstände und die elektronischen Anmeldungen zum Vereinsregister. Zu den Vorhaben im Einzelnen: Mehr…
Nach § 14 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 TzBfG ist die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrags ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig. Nach § 14 Abs. 2 Satz 3, § 22 Abs. 1 TzBfG kann die Höchstdauer der Befristung durch Tarifvertrag abweichend von Satz 1 festgelegt werden. In kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen kann von der Höchstbefristungsdauer nicht zuungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden. Dies hat der Siebte Senat des Bundesarbeitsgerichts entschieden. Der Kläger ist bei der beklagten Arbeitgeberin, einer Organisation der Evangelischen Kirche, als Mitarbeiter im Verwaltungsdienst beschäftigt. Die Parteien schlossen im Februar 2004 einen für zwei Jahre sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrag, an den sich unmittelbar ein weiterer befristeter Arbeitsvertrag für die Zeit vom 1. März 2006 bis zum 31. Dezember 2006 anschloss. Nach einer von der bei der Beklagten gebildeten Arbeitsrechtlichen Kommission verabschiedeten Arbeitsrechtsregelung ist die Befristung eines Arbeitsvertrags nach § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG bis zur Dauer von drei Jahren möglich. Die Klage, mit der der Mitarbeiter die Unwirksamkeit der letzten Befristung geltend gemacht hat, war in allen Instanzen erfolgreich. Die von der Arbeitsrechtlichen Kommission der Beklagten beschlossene Regelung ist kein Tarifvertrag iSd. § 14 Abs. 2 Satz 3 TzBfG. Das durch Art. 140 GG iVm. Art. 137 Abs. 3 WRV den Kirchen garantierte Selbstordnungs- und Selbstbestimmungsrecht gebietet es nicht, ihnen wie Tarifvertragsparteien zu ermöglichen, in ihren Arbeitsrechtsregelungen von den Vorgaben in § 14 Abs. 2 Satz 1 TzBfG zuungunsten des Arbeitnehmers abzuweichen. Die sachgrundlose Befristung im dritten Beschäftigungsjahr des Arbeitnehmers war deshalb nicht statthaft. (Quelle: BAG, Urteil vom 25. März 2009 – 7 AZR 710/07; Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 21. Juni 2007 – 10 Sa 225/07) Mitgeteilt von: Rechtsanwalt Martin J. Warm, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Steuerrecht, Anwalt für Mittelstand und Wirtschaft, Paderborn, www.rechtsanwalt-in-paderborn.de; www.warm-wirtschaftsrecht.de; www.paderborn-arbeitsrecht.de
KategorienArbeitsrecht, Gemeinnützigkeitsrecht / Vereinsrecht, Non-Profit-Unternehmensrecht Tags: anwalt, arbeitgeber, Arbeitsrecht, arbeitsvertrag, befristeter arbeitsvertrag, befristung, evangelische kirche, höchstbefristung, kirchenarbeitsrecht, rechtsanwalt, tarifvertrag